01 Nov

Teilnahme am Schülerfriedenspreis 2018 in Niedersachsen

In diesem Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der Wiedau-Schule Oberschule Bothel ein weiteres Mal sozial engagiert. Sie haben gemeinsam einen Beitrag zum Schülerfriedenspreis 2018 entwickelt und eingereicht. Unter der Leitung von Claudia Ahmetaj und mit besonderer Unterstützung der Klassen 9bR, 7.1 und 10aH wurde ein Kurzfilm realisiert (Moderation: Jonas Paetzold; Kamera & Schnitt: Paul Ambrosio).

Das Thema des Filmbeitrages lautet „Diskriminierung“. Mit dem Hashtag „#wirgegendiskriminierung“ rufen die Schülerinnen und Schüler zu einer weltoffenen und toleranten Einstellung gegenüber Allem & Jedem auf und bieten dabei auch die Möglichkeit an, eigene Erfahrungen und Erlebnisse in diesem Zusammenhang in den sozialen Netzwerken mitzuteilen und zu diskutieren.

Der Filmbeitrag greift insbesondere die Bereiche „Rassismus“, „Sexismus“ und „Homophobie“ auf und setzt sich kritisch mit ihnen auseinander. In Form von Rollenspielen wird zum einen (ein leider immer noch auftretendes) diskriminierendes Verhalten gezeigt, zum anderen eine wünschenswert positive Darstellung – immer aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler.

Den Abschluss bildet das Peace-Zeichen am Ende des Filmbeitrages, welches noch einmal eindrücklich die gemeinsame Haltung der Wiedau-Schule Oberschule Bothel in Bezug auf Diskriminierung unterstreicht:

#WIRGEGENDISKRIMINIERUNG

16 Apr

Die Wiedau-Schule läuft für ein gemeinsames Ziel

Spendenlauf

am 17. Mai 2018 (9.00 Uhr – 12.30 Uhr)

Was? Die Wiedau-Schule veranstaltet einen Spendenlauf, bei dem alle für ein gemeinsames Ziel laufen: Unterstützung der Kinderhilfe Kenia e.V.
Warum? Die Kinderhilfe Kenia e.V. besteht schon seit 1994 und ist als gemeinnütziger Verein anerkannt.
Der Verein verfolgt im Sinne der Völkerverständigung in erster Linie die Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge sowie die Unterstützung notleidender Kinder in Kenia. Besondere Aufmerksamkeit richtet er bei seinem Engagement auf Waisenkinder in Kenia, die ohne Hilfe und Unterstützung dem Gesetz der Straße ausgesetzt sind und dies oftmals nicht überleben. Die Wiedau-Schule möchte diesen notleidenden kenianischen Kindern helfen.
Wie? Bei einem Spendenlauf versuchen alle, möglichst viele Runden zu laufen. Vorher sucht jede Läuferin und jeder Läufer „Sponsoren“ und vereinbart mit ihnen einen bestimmten Betrag pro 400-Runde (das motiviert am meisten) oder einen festen Betrag als Spende. Als Sponsoren kommen die Familien, Bekannte, Ge­schäfte und Firmen in Frage.

Wie viel schließlich zusammenkommt, hängt von den Sponsoren und den Läufern ab.

Und dann? Die Schülerinnen und Schüler sammeln das Geld ein (oder bitten um Überweisung) und geben es an die Laufleitung weiter. Diese zahlt es auf das Laufkonto ein.

Als Nachweis für die Lauf­leistung dient die Laufkarte.

Wer? Bei Fragen oder wenn Sie bei der Organisation mithelfen wollen, wenden Sie sich bitte an die Wiedau-Schule, Tel.: 04266-9831570 (Ansprechpartnerin M. Schubert).

 

13 Nov

5 mal DELF-Zertifikate für Wiedau – Schülerinnen

5 Schülerinnen der 8. und 9. Klassen haben im Mai 2017 die DELF – Prüfung erfolgreich bestanden und freuen sich nun über die international-anerkannten Sprachzertifikate aus Frankreich.
Gretha Schwiebert DELF A2, Fiona Weiss DELF A2, Dascha Walger DELF A1 ,Gloria Schwiebert DELF A1, Alina Buchholz DELF A2 (Bild 1 von links)

Die Schülerinnen hatten sich in einer AG am Nachmittag intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Die DELF-Prüfung besteht aus 4 Teilbereichen: Hör-und Textverständnis, schriftlicher und mündlicher Ausdruck.
Auch die Französischlehrerin, Gabriele Wegener, freut sich, dass ihre Schülerinnen die Prüfungen so erfolgreich absolviert haben.

Ein besonderer Dank geht an den Förderverein der Wiedau-Schule, der allen DELF-Schülerinnen einen Zuschuss zu den Prüfungsgebühren gewährt hat.

Auch dem Prüfungsteam in Rotenburg sei Dank, dass die DELF – Prüfungen in der VHS Rotenburg abgelegt werden können.

09 Aug

Botheler Schüler/innen begeben sich auf „Township Tour“ Autorenlesung mit Lutz van Dijk in der Wiedau-Schule

Auch wenn das Schuljahr weit vorangeschritten war und die Sommerferien in greifbarer Nähe, waren die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der Oberschule sowie des Abschlussjahrgangs 10 der Hauptschule motiviert dabei, als der deutsch-holländische Schriftsteller Lutz van Dijk über die Schicksale und das Leben der HIV-infizierten  Kinder und Jugendlichen berichtete, die in dem von ihm 2002 gegründeten Kinderhaus HOKISA (Homes for Kids in South Africa – ein Zuhause für Kinder in Südafrika) in Kapstadt leben. Lesungen mit ihm gehören inzwischen zum festen Bestandteil des Schullebens der Wiedau-Schule und zur Freude der Zuhörenden sind sie auch fast schon fest in sein straffes Besuchsprogramm integriert.

Im Zentrum der diesjährigen Lesung stand das Buch „African Kids“, mit dem sich einige Schülerinnen und Schüler schon im Rahmen des Werte und Normen Unterrichts befasst hatten. Die Fotos und Geschichten dieses Buches zeigen und erzählen, wie Kinder und Jugendliche, die in Masiphumelele, einem der ärmsten Townships Kapstadts,  aufwachsen, ihr Leben sehen, welche Wünsche und Träume sie haben. Der anschauliche und sehr persönliche Bericht des Autoren ließ die Informationen konkret werden. Lutz van Dijk kennt die Kinder, über die er schreibt, und er weiß viel über sie zu erzählen. Das begeistert.

Dass täglich hunderte südafrikanischer Kinder an den Folgen von Aids sterben, war zwar im vorangehenden Unterricht angesprochen worden, richtig ins Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler gelangte es allerdings erst in der Begegnung mit Lutz van Dijk und seinen authentischen Berichten. Einen kleinen Einblick in den Alltag der HOKISA-Kinder gab abschließend ein Film, der anlässlich des 10-jährigen Bestehens im Jahr 2012 gedreht worden war.

Wie immer gelang es Lutz van Dijk mit seiner besonderen zugewandten Persönlichkeit, die Zuhörenden in seinen Bann zu ziehen und zu begeistern. Seine liebevolle und einfühlsame Art, über seine HOKISA-Kids, über deren Schicksale und Entwicklungen zu berichten, lässt niemanden unberührt. Und nicht zuletzt motiviert sie, auch seine anderen Bücher zu lesen. Nicht vergessen zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass die Autorenhonorare für die Bücher an HOKISA gehen und die Möglichkeit besteht, über den Förderverein HOKISA e. V. zu spenden: hokisa@bf-bonn.de