19 Mrz

Ausgrabungen auf dem Campingplatz

 

Die Archäologen sind gerade in Bothel auf dem Campingplatz. Sie arbeiten und suchen nach Sachen aus vergangenen Zeiten. Auf dem Campingplatz haben sie Gräber von Menschen, Kindern und Pferden gefunden. Und vielleicht ist ja sogar einer von uns mit diesen Menschen verwandt. Ein sehr netter Mitarbeiter der Kreisarchäologie, Herr Neumann, hat uns viel gezeigt und erklärt. Wir konnten uns ansehen, wie die Archäologen die Grabstellen bearbeiten. Uns wurde erklärt, was ein Leichenschatten ist (der Abdruck des Körpers, der dort einmal beerdigt wurde) und in welche Himmelsrichtung die Gräber liegen. An einem anderen Grab war eine Mitarbeiterin damit beschäftigt, mit einer Schaufel eine Grabstätte freizulegen. Sie hat uns die einzelnen Arbeitsschritte erläutert. Dann konnten wir uns noch eine Urne (ein Gefäß für menschliche Gebeine, die verbrannt wurden) ansehen. Die Urne hatte große Risse. Zum Schluss wurden uns sogar noch verbrannte Menschenknochen gezeigt, die die Mutigen auch anfassen durften. Wir haben festgestellt, dass sie sich wie trockenes Holz anfühlen. Zurück in der Klasse, wärmten wir uns erst mal an der Heizung auf, da der kühle Wind uns ordentlich durchgepustet hatte. Mit unserer Lehrerin, Frau Jürgensen-Pohl, haben wir dann noch über unseren Besuch gesprochen.

Wir können aber sagen, dass es uns sehr gut gefallen hat.

Geschrieben von Alicia Kiekbusch, Zoé Ruschmeyer und Meike Schwiebert

Die Klasse 5.1 auf den Spuren der Archäologen

 

Herr Neumann erklärt uns die Ausgrabungsstätte.

Der Wind weht ganz schön kalt.

05 Mrz

Tag der offenen Tür – Lernen mit Spaß

Bothel – Die Wiedau-Schule Bothel hat sich den potenziellen neuen Fünftklässlern mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt. Zahlreiche Schüler*innen und Eltern haben die Möglichkeit genutzt, sich ein eigenes Bild von der Bildungseinrichtung zu machen. Kaum hatten sie das Schulgebäude betreten, wurden sie schon von den sogenannten Schulscouts durch die Oberschule geführt.

Zum Beispiel zeigte Maja aus der neunten Klasse alle interessanten Sachen und berichtete von vielen Aspekten des Unterrichts. So nutzen z. B. die Schüler*innen den Medienraum für den Fremdsprachenunterricht. Dort können sie Englisch und Französisch lernen und werden durch neuen Lernmedien unterstützt. Genau wie im Computerraum, der mit vielen Rechnern die Möglichkeit bietet, Präsentationen oder Referate vorzubereiten.

Schon etwas lauter ging es da im Musikraum zu, wo allerhand Instrumente ausprobiert oder auch gezielt erlernt werden können. Unterwegs war noch Zeit für das kleine Mathequiz mit der Schatztruhe für die richtigen Kombinierer. In den Fachräumen Biologie, Physik und Chemie standen die anderen Naturwissenschaften im Fokus und anhand von Versuchen konnte bei den Grundschüler*innen das Interesse für diese Fächer geweckt werden.

Bei den Biologen bestaunten die Besucher Teichwasser unter dem Mikroskop, in der Physik galt es mit dem richtigen Schaltkreis den Klassenraum zu erleuchten und die Diffusion von unterschiedlichen Farbstoffen war ein chemisches Experiment, das bunte Ergebnisse erzielte. Nach leckeren Pfannkuchen roch es in der Küche der Hauswirtschaft, weil dort Hauswirtschaftslehrerin Sabine Willbrandt-Meyer mit den Schüler*innen die leichten Schmankerl zubereitete. „Bei jedem Gericht, das die Schüler*innen selber kochen, bleibt nichts übrig“, berichtete die Lehrerin von deren Motivation. Natürlich werde auch in der Ernährungslehre viel über die Lebensmittel an sich vermittelt.

In der Aula stellten sich außerdem die Technik-AG, der Schüler*innenaustausch mit Tschechien, der Förderverein und die Berufsorientierung vor. Richtig Austoben konnten die Besucher sich in der Sporthalle, wo ein Bewegungsparcours aufgebaut war. Für’s leibliche Wohl sorgten die Kinder mit ihren frischen Crèpes und Waffeln. Denn neben den Gästen waren auch sehr viele erfahrenen Oberschüler auf den Beinen, um ihre Schule zu präsentieren. „Unsere Besucher können auch Mitmachübungen absolvieren, um die Schule gut kennenzulernen, weil die Kids sich bei uns wohlfühlen sollen“, sagte Lehrerin Melanie Schubert. Daher sei auch gerade das Konzept mit den Scouts erfolgreich, weil die Schüler*innen sich mit fast Gleichaltrigen austauschen können. „Wir freuen uns, dass so viele Jugendliche von uns mitmachen“, so Schubert. Über die genauen Anmeldeformalitäten und Termine informierte Schulleiterin Annemarie Dollinger die Eltern. Dabei gehe es oft um die weitere Perspektive nach der Schule, wenn die Jugendlichen sich mit dem Schulabschluss in der Tasche entscheiden müssten. „Manche müssen wir überzeugen, doch eine Ausbildung zu beginnen, und vermitteln auch durch Praktika erste Hilfestellungen“, sagte Dollinger, „weil der weitere schulische Weg eben nicht für alle der richtige Weg ist“.

Auf jeden Fall warb Scout Maja von ihrer Schule in den höchsten Tönen. „Ich würde immer wieder auf die Wiedau-Schule gehen“, sagte sie.

 

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

Quellenangabe: Rotenburger Kreiszeitung/Visselhöveder Nachrichten vom 04.03.2019, Seite 15