19 Sep

WPK Französisch – Straßburg, wir kommen

Montag, 15.08.16 / Straßburg
Nach einer langen aber entspannten Zugfahrt kamen wir in der Europa-Stadt Straßburg an. Nachdem wir eingecheckt hatten, gab es ein leckeres Abendessen im Hotel. Danach brachen wir zu einer Bootstour auf der Ill auf. Während der Bootstour erhielten wir viele Informationen über das alte und neue Straßburg und durchquerten zwei Schleusen. Außerdem sahen wir das Europaviertel schon mal vom Wasser aus.

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Dienstag, 16.08.16 / Straßburg
Am Dienstag hatten wir das meiste Programm, obwohl es sehr warm war. Morgens begannen wir mit einem informativen Stadtrundgang, begleitet von einem netten Stadtführer. Wir besichtigten die Kathedrale Notre Dame und verschiedene Stadtviertel. Am Nachmittag gab es dann eine Führung im Europarat für uns. Dort wurde uns ein interessantes Informationsvideo zum Europarat und dessen Arbeit gezeigt, danach sahen wir uns noch den großen Plenarsaal, den wir schon aus dem Fernsehen kannten, von der Zuschauertribüne aus an. Zum Abschluss sind wir noch auf die Europabrücke gegangen, die Frankreich (Straßburg) und Deutschland (Kehl) verbindet. Zum Glück stand dort in dem „Jardin Des Deux Rives“ ein Eiswagen, der nur auf uns wartete. Also haben wir zur Abkühlung bei den heißen Temperaturen noch ein Eis geschleckt. Abends sahen wir uns spontan eine Lightshow bei der Kathedrale an. Mit Laserprojektoren und Musikuntermalung wurde die Lebensgeschichte der Menschheit auf die riesige Wand der Kathedrale eindrucksvoll projiziert. Es war freiwillig, ob man sich das Lichtspektakel anguckt, aber wer es nicht gesehen hat, hat echt was verpasst.

Mittwoch, 17.08.16 / Straßburg
Am Mittwoch gingen wir nach dem leckeren Frühstück mit Croissants und diversen Früchten zur Kathedrale Notre Dame. Dort sind wir voller Elan 332 Stufen bis nach ganz oben hinaufgestiegen, um die wundervolle Aussicht über die ganze Stadt zu genießen. Nachdem alle wieder erschöpft und mit zittrigen Knien unten angekommen waren, hatte man die Wahl, ob man shoppen gehen möchte oder ob man zur „Terrasse Panoramique“ in „La Petit France“ gehen möchte .“La Petit France“ ist die Altstadt von Straßburg mit mittelalterlichen Häusern, gedeckten Brücken, zwei Schleusen und wunderschöner Aussicht. Nachdem sich am Mittag alle gestärkt hatten, konnten wir unsere Shoppingtour fortsetzen. Abends war noch lange nicht Schluss… bevor wir müde ins Bett fielen.

Donnerstag, 18.08.2016
Au revoir, Strasbourg!

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12 Sep

„Wir sind stark!“

Präventionsprojekt des 6. Jahrgangs der Wiedau-Schule Bothel

Unter Leitung der Kriminalhauptkommissarin Frau Stabbert-Flägel vom Präventionsteam der Rotenburger Polizei nahmen die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs der Oberschule Bothel an dem Präventionsprojekt zur Stärkung der Zivilcourage und Gemeinschaft „Wir sind stark!“ teil. An zwei Tagen führten sie Übungen zur Vertrauensbildung durch, lernten Verhaltensmöglichkeiten bei Mobbing kennen und erfuhren, wie sie bei der Beobachtung von gewalttätigen Situationen reagieren können. In dem Zusammenhang erörterten sie u. a. Fragen wie: Wo ist die Grenzen zwischen einem harmlosen Streich und einer inakzeptablen Gewaltausübung? Welche Formen von Gewalt gibt es und wer entscheidet, was als Gewalt gilt? Was kann ich tun, wenn jemand ausgegrenzt wird?

Die Schülerinnen und Schüler waren mit Feuereifer dabei, nicht nur bei der Durchführung, sondern auch bei der Nachbesprechung der Übungen und der Erarbeitung von Regeln und Strategien. Diese wurden auf Plakaten festgehalten, auf die die Klasse bei der Lösung zukünftigen Konflikte und Probleme zurückgreifen kann. Die Auswertungsrunde am Ende der beiden Tage ergab ein klares Ergebnis: Es hat viel Spaß gemacht, alle haben sich besser kennengelernt und die Klassengemeinschaft ist gestärkt worden.

08 Sep

Kochen wie in der Steinzeit

Ein Tag im Steinzeitlager! So lautete der Gewinn der 6.1 und 6.3, den das Bachmann Museum in Bremervörde ausgelobt hatte. Auf dem Programm stand neben einer Besichtigung der Exponate der Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit das Thema „Kochen in der Steinzeit“. Die Schülerinnen und Schüler konnten eigene Erfahrungen sammeln, wie mühevoll die Nahrungsmittelzubereitung unserer Vorfahren war. Allein das Feuermachen gestaltete sich nicht nur mühsam, sondern auch zeitaufwendig. Anschließend galt es, die Zutaten für eine Gemüsesuppe sowie einen Obstnachtisch vorzubereiten … zum Schneiden und Schaben standen allerdings nur Flintsteine zur Verfügung. Großes Erstaunen löste dann der „Kochtopf“ aus: eine Erdmulde, ausgelegt mit einem Kochleder, das die Zutaten aufnahm. Nun brauchten nur noch die inzwischen im Feuer erhitzten Kochsteine hinzugefügt und abgewartet werden, bis das Gemüse gegart war. Die auf einem Röststein in einem Sandbett gerösteten Nüsse rundeten den Nachtisch aus Äpfeln und Honig ab. Obwohl einige zunächst etwas skeptisch in den Kopf geguckt hatten, griffen alle begeistert zu und es blieben keine Reste zurück. Dafür die Erkenntnis: Die Gemeinschaft und das gegenseitige Helfen sicherten das Überleben. Und: In der Steinzeit brauchte alles seine Zeit, aber davon gab es ja genug!

Fazit: Ein toller Ausflug in die Steinzeit, der sich gelohnt hat!