24 Nov

Projekt „mannigfaltig“ für Jungen des 6. und 7. Jahrgangs

Am 28. und 29.10.2019 war Herr Bernd Drägestein vom Projekt „mannigfaltig“ an unserer Schule zu Gast und hat erstmalig mit den Jungen des 6. und 7. Jahrgangs zum Thema „Sozialkompetenz für Jungen“, „Junge sein“ und „Mann werden“ sowie zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit gearbeitet.

Das Ziel von „mannigfaltig“ ist es, die soziale Strukturkategorie „Männlichkeit/Mann sein“ in die Bildungsarbeit zu bringen, um somit den Prozess der Weiterentwicklung der Geschlechterverhältnisse zu fördern. Schwerpunkte sind – je nach Gruppe und aktuellem Gesprächsanlass – Themen, die sich um den Bereich der männlichen Sozialisation fokussieren und Inhalte wie z. B. Gewalt, Selbstbehauptung, Sucht, Lebens- und Berufsplanung, Sexualität usw. ansprechen und vertiefen.

Den Jungen aus den 6. und 7. Klassen hat das Projekt sehr gut gefallen. Sie haben bereits nach einer Fortsetzung gefragt. Inhaltlich haben sie mit Herrn Drägestein u.a. über das Thema „Respekt“ gesprochen. Auch haben sie in Form von Rollenspielen Situationen nachempfunden und gemeinsam überlegt, wie man gut aus dieser misslichen Lage herauskommen kann. Wo sind meine Grenzen? Wie kann ich diese einhalten? Darf ich meine selbst empfundene Grenze einfordern oder ist das unhöflich? Diese und weitere Fragen haben die Jungen mit einander besprochen und geklärt.

Ganz besonders gut hat den Jungen gefallen, einmal „unter sich“ zu sein und Dinge ansprechen zu können, die die Mädchen nichts angehen oder die die Mädchen nicht hören sollen. So entstand in kurzer Zeit eine Vertrauensbasis unter den Jungen, die alle aus unterschiedlichen Klassen kamen. Aussagen wie: „Ey, du bist ja doch voll ok!“ oder „Ich hatte gedacht, du magst mich nicht!“ oder „Toll, dass wir das zusammen geschafft haben!“ zeigen die positiven Erfahrungen der Jungen.

Wir freuen uns, dass das Angebot so gut angenommen wurde. Es war bis auf den letzten Platz belegt. An dieser Stelle noch einmal ein herzlichen Dankeschön an den Förderverein der Wiedau-Schule, der dieses Projekt nicht nur zusammen mit dem Landkreis und der Sparkasse Scheeßel finanziert, sondern das Projekt auch initiiert hat.

01 Okt

Straßburg 2019

Auf der Straßburg-Fahrt, die wir im August mit dem Französischkurs machten, haben wir viel erlebt, neue Eindrücke bekommen und Erfahrungen gesammelt.

Bereits um 7.35 Uhr trafen wir uns in Rotenburg am Bahnhof um Richtung Frankreich aufzubrechen. Trotz Müdigkeit stieg die Stimmung unaufhaltsam. Nach einer turbulenten Bahnfahrt kamen wir am Nachmittag in Straßburg an.

Erste Eindrücke der der Deutsch-Französischen Grenzstadt gewannen wir am Abend per Boot. Auch an den darauffolgenden Tagen erlebten wir ein straffes Programm. Zusammen stiegen wir als der sportlichste Französischkurs auf die Kathedrale Notre Dame und haben statt den üblichen 20 Minuten  nur fünf Minuten hinauf gebraucht, und das für 332 Stufen! Wir haben gemeinsam den leckeren elsässischen Flammkuchen gegessen, spazierten abends noch an der Ill entlang und kehrten in eine romanische Bar am Fluss ein. An einem anderen Abend aßen wir Crêpes, die unglaublich gut geschmeckt haben, und schlenderten durch die Altstadt (La Petite France). Wir besuchten das Europa Parlament und gingen über die Brücke Passerelle des Deux Rives, die Deutschland und Frankreich verbindet . Zum Abschluss haben wir nachts noch die gänsehauterregende Lasershow an der Fassade der Kathedrale gesehen, die an die Geschichte unseres Planeten erinnerte. Dabei floss die ein oder andere Träne, aber nicht nur bei uns war dieses Kunstwerk so emotional. Hunderte von Menschen waren genauso ergriffen von der Show.

Wir wussten, dass wir so eine tolle und interessante Fahrt so schnell nicht wieder machen würden und schon gar nicht in einer sooo harmonischen Gruppe. Zusammengefasst war Straßburg eine tolle und wiederholenswerte Erfahrung mit viel Spaß, Freude und mindestens 25.000 Schritten am Tag!

Der Französisch-WPK Jahrgang 10

 

08 Sep

Wiedau-Schule zeigt sich mobil

Trotz Umbau begeistert der 4. Mobilitätstag mit vielfältigen Aktionen und Attraktionen

Die Vorbereitungen sind inzwischen Routine für den zuständigen Fachkollegen André Pohl, aber in diesem Jahr galt es nicht nur, den Wetterbericht im Auge zu behalten, sondern auch das durch den Erweiterungsbau eingeschränkte Raumangebot zu berücksichtigen. Das Problem ließ sich dadurch lösen, dass kurzerhand auch die Sporthalle freigegeben wurde, in der die Schülerinnen und Schüler die attraktiven Mitmach-Angebote der Fachbereiche und der externen Experten und Expertinnen nutzen konnten.

Auf einem extra für diese Zwecke gesperrten Straßenzug führte der ADAC Bremswegübungen durch, bei denen u. a. geschätzt werden musste, wo das Fahrzeug zum Stehen käme. Auf reges Interesse stieß auch das Angebot der Fahrschule Meyer, denn hier konnten schon mal Führerscheinfragen beantwortet werden. Der dazugehörige Seh- und Hörtest wurde von Mitarbeitern der Firma Frisch durchgeführt. Rund um das Thema Auto ging es auch beim Stand des Autohauses Holst. Außerdem konnten sich die Schülerinnen und Schüler an praktischen Übungen der Ersten Hilfe (angeboten von der DLRG) erproben. Besonderes Geschick und die notwendige Reaktionsfähigkeit waren beim Bewältigen verschiedener Parcours erforderlich, u. a. betreut von der Rotenburger Polizei. Auf großes Interesse stieß dabei wieder die sogenannte Rauschbrille, mit der ein Alkoholwert von 0,8 Promille simuliert wurde. Geschick war ebenfalls beim Durchfahren des kniffligen Fahrradparcours, den die Verkehrswacht auf dem Schulhof aufgebaut hatte, gefragt.

Auch die schulischen Fachbereiche hatten sich wieder ins Zeug gelegt und Tests und Angebote – unterstützt auch von Schülerinnen und Schülern –  rund um das Thema Mobilität vorbereitet. So gab es die Möglichkeit, sich in der Halle sportlich zu betätigen oder die Schnelligkeit beim Durchlaufen eines kniffligen Parcours zu beweisen. Großer Andrang herrschte auch an dem Stand, an dem blitzschnell die eigene Reaktionszeit getestet werden konnte. Verschiedene Rätsel rund um das Thema Mobilität, ein Geografie-Quiz oder das Kennenlernen der Verkehrsschilder Englands ergänzten das Angebot ebenso wie das Spazieren durch New York mittels englischer Ansage. Der Kunstbereich produzierte ein Verkehrsschilder-Memory. Für das leibliche Wohl sorgten die Schülerinnen und Schüler, die eine Grillstation und einen Getränkestandes betreuten.

Besonderer Beliebtheit erwies sich wieder der Megakicker, bei dem die realen Spielerinnen und Spieler versuchten, den Ball jeweils ins gegnerische Tor zu bringen. Kurz und gut: Mal wieder ein rundum gelungener Projekttag zum Thema Mobilität, den weder Baulärm noch räumliche Einschränkungen beeinträchtigen konnten.

05 Sep

Mädchen-Projekt „wildrosenrot“ mit Juliane Kiss gestartet

Im August hatten wir zum ersten Mal Frau Juliane Kiss an unserer Schule zu Gast, die mit den Mädchen aus den Jahrgängen 6 und 7 ein Projekt zum Thema „Sozialkompetenz und Prävention für Mädchen“ sowie einen anschließenden Elternabend für Interessierte durchgeführt hat. Frau Kiss ist ausgebildete Diplom-Psychologin, Kinesiologin und Psychotherapeutin und ist seit über 31 Jahren aktiv dabei, Mädchen und junge Frauen (speziell aus den Klassen 5 bis 8) zu stärken und ihnen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu helfen.

In diesem zweiteiligen Projekt geht es darum, die Mädchen insgesamt zu stärken. Die thematischen Schwerpunkte beinhalten neben effektiven Grundlagen der Selbstverteidigung und der Selbstbehauptung auf der Basis von „Wen-Do“ das Entwickeln einer selbstsicheren Körpersprache, Stimme und Rhetorik, das Fördern von Handlungskompetenzen in spannungsreichen und brisanten Situationen, das Wecken von selbstverantwortlichem Handeln, das Üben von fairem Miteinander und damit das Schaffen sozialen Guthabens.

Insgesamt haben am ersten Projekttag 13 Mädchen aus den beiden Klassenstufen teilgenommen und waren im Anschluss über sich selbst erstaunt und begeistert: „Ich wusste gar nicht, dass ich so stark bin!“ oder „Ich wusste gar nicht, dass ich das kann!“ oder „Das war toll, ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil!“, so einige Teilnehmerinnen.

Der zweite Projekttag wird am 23.10.2019 von 15 Uhr bis 19 Uhr stattfinden. Bis dahin sollen die Schülerinnen das Gelernte anwenden und ihre Erfahrungen und eventuell auftretende Fragen notieren. Diese werden dann einen Schwerpunkt neben anderen im zweiten Teil des Projektes ausmachen.

Ausblick:
Im Herbst wird es ein ähnliches Projekt für die Jungen der 7. Klassen geben -„mannigfaltig“ mit Bernd Drägestein.

17 Jun

Backstage 2019

Am Montag, den 17. Juni 2019, hatten die Klassen 7.2 und 9bR die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Theaters am Goetheplatz in Bremen zu schauen. In jeweils vier Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler sich mit ihren Lehrkräften  Frau Nicolaus, Frau Jürgensen-Pohl und Herrn Cordes verschiedene Bereiche bzw. Berufe des Theaters anschauen. Die 9bR besuchte die Workshops Beleuchtung, Maske, Schauspiel und Tanz. Die 7.2 interessierte sich u.a. für die Workshops Kostüm, Rüstmeister und Beleuchtung. Dabei bekamen die Schülerinnen und Schüler viele Einblicke in die verschiedenen Bereiche und konnten u.a. Masken oder Kostüme anprobieren oder sich im Schauspiel üben. Zum Abschluss gab es eine kleine Bühnenshow mit Beteiligten aus allen anwesenden Klassen.

Schauspielworkshop

 

In der Maskenbildnerei: Donald Trump und der Wolf

Bühnenshow